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Eine Fahrradreise von Österreich nach Vietnam

Start am 20. April 2008

Da das Reisetagebuch in verkehrter Reihenfolge, also die letzten Eintraege zuerst zu finden sind, hier der Link der dich an den Anfang fuehrt:

Auch ist das Tagebuch von unten nach oben zu lesen, da dies nicht anders moeglich war.
Zum Weiterlesen der folgenden Seiten einfach unten auf NEUERE BEITRAEGE klicken und das Buch wird chronologisch fortgesetzt - also viel Spass und Danke fuers Interesse:


Reisetagebuch - der Beginn des Unternehmens

Mittwoch, 30. April 2008 - 13:21 Uhr
Bin zur Zeit auf Chios, einer Insel 5 km vor der Tuerkei

~ ~ ~

Mittwoch, 30. April 2008 - 13:21 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 9

Spatziere noch etwas durch die Gassen, hoere den Strassenkuenstlern zu und lasse mich vom Flair dieser Metropole verzaubern.

Danke Athen

Mittwoch, 30. April 2008 - 13:17 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 8

Langsam spatziere ich dann in die Altstadt - der Plaka.
Es geht durch Winkeln und Gassen, versteckten Gaerten und kleinen Restaurants in die Fussgaengerzone.

Dort treffe ich einen Griechen, der mich auf Deutsch anspricht.
Er ist 77, heisst Sokrates und war lange Zeit in Deutschland.
Es entwikelt sich ein sehr interessantes, total herzliches Gespraech.
Sokrates erzaehlt vom Krieg, von seinen Erlebnissen in Deutschland, aber auch von seinen unglaublichen Ansichten.
Alles zu schreiben waere zu viel, aber einen satz, den er so in etwa sagte moechte ich zitieren:

Ob Schwarz oder Weiss, ob dick oder duenn, ob Tuerke, Grieche oder Chinese alle Menschen sind gleich und jeder hat etwas Gutes in sich.
Gehe mit einem Lachen durch die Welt und du wirst Gutes ernten.
Schlecht ist leider nur die Politik.

und er laechelt mich an, dass mir wohl ums Herz wird.
Wir verabschieden uns mit einem langem Haendedruck ganz herzlich von einander und ich habe wieder ein Puzzelstueck gefunden, wegen dem es sich lohnt, in die Welt hinaus zu gehen.

Mittwoch, 30. April 2008 - 13:05 Uhr
Akropolis

~ ~ ~

Mittwoch, 30. April 2008 - 13:04 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 7

Beschliesse heute ins Herz der Stadt zu fahren und natuerlich die Akropolis zu besuchen.
Mit dem Bus gehts in die Innenstadt und weiter mit der U - Bahn bis zur Haltestelle Akropolis.
Nach anfaenglichen Orientierungsschwierigkeiten in der Millionenstadt, finde ich den Weg und sichte schon die Akropolis.
Unglaublich, ich stehe hier, wo ich schon so lange hinwollte.
Ein leichter Schauer durchlaeuft mich und dann gehts an den Aufstieg.
Tief beeindruckt von diesem Bauwerk der Antike lasse ich die gewaltigen Steinmetzarbeiten auf mich wirken und geniesse die atemberaubende Aussicht ueber Athens Haeusermeer.

Mittwoch, 30. April 2008 - 12:57 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 6

Gut geschlafen beschliesse ich heute einen typischen Sonntag einzulegen ohne Stress nur mit ein paar kleinen Wartungsarbeiten am Bike, schreiben, lesen und die Waesche steht auch mal an.

Bin heute Abend noch etwas durch Athen spatziert, aber da Ostersonntag ist, hat leider alles geschlossen - nein nicht ganz, Baeckereien haben natuerlich offen

Mittwoch, 30. April 2008 - 12:51 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 5

Aber es nuetzt nichts, da ich ein Tagesziel vor Augen habe, muss ich weiter und so verlasse ich nun den Pelopones.
Wieder eine Berg und Talfahrt aber eine wahnsinns Kuestenstrasse, zur Linken senkrechte Felswaende und zur Rechten das Meer - irre schoen.
Noch 20 km. bis Athen. Jetzt wechselt die Bundesstrasse zur Autobahn und ich bin mir nicht ganz sicher, was ich nun machen soll.
Ich frage einen Griechen, der gerade eine Pause am Strassenrand einlegt und er sagt mir, das sei schon ok mit dem Bike auf der Autobahn nach Athen zu fahren - Kurios.
So langsam geht mir die Puste aus und ich denke mir, es kann doch nicht mehr so weit sein.
Endlich die Aussfahrt Pirhaeus - oh nein, nach Athen geht eine vierspurige Autobahn steil bergauf und das nach 110 km.

Es nuetzt nicht ich muss durchbeissen.

Kurzbeschreibung:
Eine steil nach oben fuehrende vierspurige Autobahn, wo ich mich nun hinaufquaele, wo mich absolut irre, rasende Griechen mit allem Moeglichem ueberholen, doch noch nicht genug laufen mir auch noch vom Strassenrand wilde, bellende Koeter hinterher.

Ich bin fast an einer Grenze und denke, lass mich einfach ankommen.
Geschafft - Klasse mein zweites Etappenziel ist erreicht.
Frage mich nach einer Campingmoeglichkeit durch und finde einen feinen, ruhigen Platz mitten in Athen - jetzt wird mal relaxt.
Werde am Abend noch von einem franzoesischen Paar zu einer Flasche Rotwein eingeladen - sehr herzliche Leute nur leider sehr grosse Sprachprobleme - sie sprechen fast kein Englisch und ich kein franzoesisch. Aber es funktioniert auch so ganz gut - die Chemie stimmt.

Mittwoch, 30. April 2008 - 12:34 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 4

Ich verlasse Xilokastro und moechte es heute noch bis Athen schaffen. 120 km. liegen vor mir.
Es geht gut vorran bei etwas bewoelktem Himmel, aber zum Biken ist das OK.
Fahre in Korinth ein, der antiken Hafenstadt von Hellas, setze mich fuer eine halbe Stunde an den Hafen und geniesse die Ruhe und die Meeresluft.

Mittwoch, 30. April 2008 - 12:27 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 3

Doch nach gut 25 km wandelt sich das Bild und ich fahre durch Olivenhaine und kleine Doerfer, wo es immer nach frischem Brot und Suesswaren duftet.
Bei einer kleinen Baeckerei kann ich dann nicht mehr wiederstehen und muss mir diesen Laden mal naeher ansehen.
Mit einer Spinat gefuellten Blaetterteigtasche einem frischen Laib Brot und ein paar Keksen verlasse ich dann den Laden, setze mich an den Strassenrand und geniesse das soeben Erworbene.
Schmeckt einfach klasse.

Da die orthodoxen Griechen gerade Ostern feiern, herrscht ein reger Verkehr und ich habe zum Zweiten mal einen Karfreitag.

Weiter gehts dann durch eine herrliche Landschaft, die Strasse ist zwar eine Achterbahn, aber bei der Kulisse ist das egal.
Fahre durch Fischerdoerfer, wo alles noch sehr gemaechlich ablaeuft in Richtung Athen.
18 Uhr abends komme ich dann nach Xilokastro und beschliesse die Nacht hier zu verbringen, da ich auch etwas erledigt bin nach knapp 100 km treten.
Suche mir ein billiges Hotel und geniesse eine heisse Dusche.

Mittwoch, 30. April 2008 - 12:11 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 2

Ankunft in Patras.
Am 25 April um 6 Uhr morgens betrete ich das erste mal griechischen Boden, belade mein Bike und versuche mich zu orientieren.
Alles klar, ich verlasse Patras und fahre auf der Bundesstrasse entlang, die direkt am Meer verlaeuft. Leider habe ich sehr starken Gegenwind und komme anfangs sehr langsam voran bei einer nicht gerade spektakulaeren Landschaft.

Mittwoch, 30. April 2008 - 11:54 Uhr
Reisetagebuch Griechenland April 2008 Teil 1

Vor mir ziehen gerade die zerkluefteten Bergketten Albaniens vorbei und ich bin tief beeindruckt von solch einer grandiosen Kulisse.
Liege immer noch am Oberdeck der Faehre und das bei 29 Grad um 18 Uhr abends - ich weiss ja wieso ich die Sonne liebe.
Legen heute noch in Igominitsa und in Korfu an.

Montag, 28. April 2008 - 15:46 Uhr
Erstes Etappenziel erreicht

Ciao Italien.

Zur Zeit bin ich in Athen - Griechenland

Montag, 28. April 2008 - 15:43 Uhr
Reisetagebuch Italien April 2008 Teil 4

Nach einem guten Fruehstueck in der Kueche gehts dann endlich Richtung Venedig und Meer.
Um 15 Uhr und nach knappen 100 km. dann ein erstes Etappenziel, ich stehe vor der Lagunenstadt.

Will eigentlich einen Tag bleiben, aber kommt anders.
Fahre zum Hafen wegen einem Ticket nach Patras fuer den naechsten Tag.
Leider faert erst wieder in drei Tagen ein Schiff und so entschliesse ich mich gleich auf die Faehre zu gehen und bin schon am Weg nach Griechenland.

36 stunden Fahrt ( 50 Euro ) und das bei wunderbarem Wetter ist eigentlich schon richtig Urlaub.

Das schoenste gefuehl ist, wenn man mal Freiheit geschnuppert hat und weiss es kann noch lange so weitergehen.
Mit dem Bike ist die richtige Entscheidung, da man einfach viel mehr mitbekommt und das auch noch ohne Mototlaerm und ohne die umwelt zu belasten.
Ausserdem ist es ein erhebendes Gefuehl, aus eigener Koerperkraft Ziele erreichen zu koennen.

Ich habe bis jetzt schon sehr viele Eindruecke sammeln koennen und viele nette Begegnungen erfahren vom Bauern, der mir den Weg zeigt und mir praesentiert, dass Wacker abgestiegen ist, Carabineri die mich anhalten um mich zu fragen woher und wohin und mir dann ein nettes Complimenti und Ciao mit auf den weg geben, bis hin zu Hotelbesitzern und einfachen menschen auf der Strasse.

Meine Guete und das in nur 5 Tagen - irre.
Hoffentlich habe ich genug Speicherplatz im Kopf.

Montag, 28. April 2008 - 15:29 Uhr
Reisetagebuch Italien April 2008 Teil 3

Auf der Srecke vom Pass nach Cortina geht dann der Schneefall langsam in Regen ueber, aber mindestens ist es nicht mehr so kalt.

So endlich Cortina und nach einem Cappuchino gehts dann weiter bergab und es laesst sich schon langsam die sonne blicken.
So macht biken mehr Spass.

Komme an diesem Tag noch bis St. Croce am lago di Croce- ein kleines Nest, das wie ausgestorben scheint.
Frage in einem kleinen Tante Emma Laden nach einer Schlafgelegenheit und die Besitzerin macht sofort einen Anruf.
Ich veschlinge inzwischen einige Bananen und kann keinen Meter mehr weiter - wieder etwas ueber 100 km. geradelt.

Irgendwie kommt es dann zustande, dass die besitzerin des Geschaefts jemanden erreicht und der jemanden kennt und dessen Onkel eine alte Villa am See hat, wo ich dann ein Zimmer bekomme.
Was fuer eine Huette, absolut irre.
Irgendwann kommen dann auch die Besitzer des Hauses und wir unterhalten uns so gut es geht.
Es sind ganz herzliche Leute.
Das Haus ist im Barokstil ist durchzogen von Kunst bist Nostalgie.
Von einem Fluegel bis hin zu bildern von Leonardo da Vinci ( natuerlich keine Originale ) und Skulpturen, die ich nicht zuordnen kann und das bei einer Aussicht ueber den See, mit den im hintergrund verschneiten bergen.
Das ist einer dieser Plaetze, wo man leben moechte.

Montag, 28. April 2008 - 15:17 Uhr
Reisetagebuch Italien April 2008 Teil 2

Nach dem herzlichen Treffen faengt es dann an zu schuetten und auch noch starker Gegenwind mischt mit komme fast nicht mehr vorran. total durchnaesst und fertig komme ich nach Toblach und beschliesse die Nacht hier zu bleiben.
Am Morgen schaue ich aus dem Fenster und traue meinen Augen nicht, es schneit.
Naja besser als Dauerregen und Gegenwind.
Die Hotelchefin bietet mir an mit ihrem Bruder bis nach Cortina mitfahren zu koennen, doch ich lehne dankend ab, denn wenn ich jetzt schon den bequemen Weg waehlen wuerde, haette ich gleich mit dem Auto fahren koennen.
Es nuetzt nichts, raus in den Winter.
Von Toblach gehts dann rauf zu den drei Zinnen auf 1560 m. und das immer noch bei Schneefall und +1Grad.
Geschafft, aber wenns irgendwo raufgeht, muss es auch wieder runter gehen.

Montag, 28. April 2008 - 15:04 Uhr
Tagebuch Italien April 2008 Teil 1

Ich verlasse Hatting, bleibe nochmals in der Gaisau stehen, geniesse die ruhige Morgenluft und beobachte wie Nebelschwaden vom See aufsteigen.
Hier werde ich wahrscheinlich laenger nicht mehr stehen.
Ein eigenartiges, aber auch ein gutes Gefuehl, denn ab diesem Moment habe ich begonnen meinen Traum zu leben.
Ich lasse nochmals die bekannte Umgebung nach Innsbruck an mir vorbeiziehen und schon beginnt der heftige Aufstieg zum Brenner.
Das Wetter ist herrlich, aber leider habe ich sehr starken Gegenwind.
Um 13 Uhr endlich geschafft - Brennerpass.
Dort erwarten mich noch einige Freunde um sich zu verabschieden, was mich sehr freut.
So letzte Checks und los gehts - Auf Wiedersehen Oesterreich.

Sehr gut es geht abwaerts bis Franzensfeste, dann links weg Richtung Bruneck.
Eine wunderbare Gegend dieses Suedtirol, das wird mir erst jetzt, da ich langsam und abseits der Hauptstrasse fahre wirklich bewusst.
Es geht durch Waelder und Wiesen, vorbei an Bergen und Doerfern nach St. Lorenzo.

8,30 Stunden und 138 km. im Sattel fuer den ersten Tag sind absolut genug, denn auch mein Hinterteil ist an der Grenze.
Finde total fertig ein nettes hotel bei dunkelheit und geniesse eine heisse Dusche und ein Bett.
Nach einem guten Fruehstueck und einem netten Gespraech mit der Hotelchefin, die mir auch mit dem Preis entgegenkommt, wenn ich ihr eine Postkarte von Japan schreibe - blindes Vertrauen :-) - gehts dann wieder auf die Piste Richtung Toblach.
Dann irgendwo zwischen Bruneck und toblach haelt mich jemand an.
Ich werd verrueckt, es ist Gue, ein alter Kumpel, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Unglaublich, da muss man erst nach Suedtirol fahren, um jemanden zu treffen, der eigentlich um die Ecke wohnt.

Freitag, 25. April 2008 - 19:46 Uhr
Der erste Reisebericht von Italien ist in Arbeit

Es tut mir leid, dass ich nicht schneller dazukomme, aber bin die erste Woche immer viel geradelt und habe noch nicht einmal zu einem Internet Zugang gehabt.

Ich kann bis jetzt nur eines verraten - es ist absolut meins und ich bereue keine Minute, die ich in Freiheit verbringen darf.
Ich weiss nicht was kommt und lebe einfach jeden Tag - genau das ist der absolute Kick der mir ein Gefuehl gibt, dass ich noch nie hatte - im Positiven natuerlich

Bin derzeit schon in Griechenland, etwa 100 km vor Athen und etwas fertig, da ich heute eine 110 km. lange Acherbahn hinter mir habe und das bei knapp 30 Grad - war aber trotzdem wieder absolut unglaublich schoen und ich bin tief bewegt von den Eindruecken, die ich jeden Tag erfahren darf, aber heute freue ich mich nur noch auf eine Dusche in meiner Absteige. Werde den Italienbericht in etwa 2 - 3 Tagen einstellen, wenn ich in der Hauptstadt bin, da bleibe ich mal fuer ein paar Tage, muss meinen Arsch mal eine Pause goennen - ausserdem spielt Zeit jetzt eigentlich keine so grosse Rolle mehr.

Ich wuensche euch inzwischen alles gute und bis demnaechst

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